Digitale Publikationen oder eBooks sind kurz gesagt Bücher als Datei, die am Bildschirm gelesen werden sofern man sie sich nicht ausdruckt. Sie versuchen die Vorteile des klassischen Mediums Buch mit denen von Computerdateien und Netzwerken zu verbinden. Auch Klänge (Musikbeispiele, Tondokumente etc.) können eingebaut werden, was das eBook zu einen echten Multimediaprodukt macht.
Das hier bevorzugte PDF-Format hat den
Vorteil, dass es zu einem Quasi-Standard
geworden ist und der Acrobat Reader
das zur Darstellung der Datei notwendige
Programm kostenlos aus dem Web
herunter geladen werden kann. Egal ob
der Leser an einem PC, Mac oder einem
Computerterminal sitzt: er sieht den selben
Text mit dem selben Layout.
PDF-Dateien sind damit voll zitationsfähig im Unterschied etwa zu anderen Internet-
oder Word-Dateien!
Außerdem können die Autorenrechte auf verschiedenste Weisen gesichert werden: Veränderbarkeit und Druck kann eingeschränkt werden, ein Ablaufdatum festgelegt werden oder die Weitergabe verhindert werden.
Die Arbeit mit der intern. Fachzeitschrift ProtoSociology hat gezeigt, dass die Akzeptanz gegenüber digitalen Medien in der Wissenschaftsgemeinde bereits ausgesprochen hoch ist und noch steigen wird. Für die internationalen Bibliotheken gilt, dass sie aus nahe liegenden Gründen bevorzugt nur noch digitale Versionen bestellen. Sie garantieren einen einfachen und schnellen Zugang, sind kostengünstig, besser zu verwalten, nie vergriffen und können auch nicht geklaut werden.
Für eBooks resp. digitale Publikationen gilt dabei der bekannte Satz, dass neue Medien nicht einfach alte verdrängen, sondern zu einer Umstrukturierung der bisherigen Verbreitungsbereiche und Funktionen führen. Anders gesagt bedeutet dies, differenziert die Vorteile des neuen Mediums zu nutzen, ohne eine prinzipielle Entscheidung für oder wider zu treffen.